Rezension: Die Brücke der Gezeiten ‚ein Sturm zieht auf‘

51ghy9ar4vl-_sx312_bo1204203200_ Titel: Die Brücke der Gezeiten – Ein Sturm zieht auf

Autor: David Hair

Verlag: penhaligon

Seitenzahl: 512

Preis: 15,00 €

 

 

 

 

 

 

Cover

Schön schlicht. Das trifft es denke ich am Besten. Ich denke zwar nicht, dass die Abbildungen oder die Farbe darauf abgestimmt wurden, was den Inhalt des Buches angeht, sondern das dort einfach dieses Coverdesign für ’schön‘ befunden wurde, aber das ist gar nicht schlimm. Ich mag die Cover dieser Reihe allesamt sehr gern und außer die knallige Farbe – wobei ich blau ebenfalls zu meinen liebsten Farben zähle – ist dort nicht zusätzlich noch irgendein fetter, auffälliger Aufdruck

 

 

Inhalt

Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen – ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen –, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden …

 

 

Meinung

Ja.. ‚anstregend‘ trifft es wohl sehr gut.
Mir hat der Klappentext auf Anhieb zugesagt doch als ich dann das Lesen anfing war die Euphorie sehr schnell dahin. Schon zu Beginn wird man mit etlichen Namen bombardiert, dazu kommt noch sehr am Anfang die Geschichte dieser Welt, dann die Religionen, Geschichten der verschiedenen Völker und der Charakter Ramita hat mir ebenfalls gar nicht gefallen.
Mir war es einfach zu viel. Dieses Buch hat einen großen Anhang, wo alles nochmals erläutert wird, allerdings bekommt man dort auch wieder sämtliche Jahreszahlen an den Kopf geworfen und mir kommt es ab und an vor, als hätte dort jemand einfach ein Geschichtsbuch ohne Bilder geschrieben. Die Geschichte an sich ist interessant, aber ich als Leser finde, dass man den Einstieg nur sehr schwer bekommt und das die Lust am Lesen gegebenfalls schwindet. Ich mag ausgearbeitete Welten mit einem gewissen Maß an Logik und auch komplexe Geschichten finde ich sehr gut. Aber nicht, wenn sie so gestaltet sind, dass man auf nahezu jeder Seite irgendeine neue historisch wichtige Geschichte an den Kopf geworfen bekommt und man von Charakteren die Geschichten von längst verstorbenen nochmals aus einer anderen Sicht erzählt bekommt.
Wenn man diesen Punkt allerdings mag oder ignorieren kann, ist es gar nicht mal schlecht. Ramita ist mir zu sehr das typische Bild einer ‚klischee‘-Frau. Elena hingegen mochte ich sehr gern.

 

 

Fazit

Cover gut, Inhalt eher so ’naja‘.
Trotzdem werde ich auch Band zwei ansehen. In der Hoffnung, dass nur der Einstieg so unglaublich anstregend war und das zweite vom Verständnis her etwas ‚leichter‘ wird und einfach alles in allem ein bisschen mehr passiert.

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