Rezension: Unsterblich – Tor der Dämmerung

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Titel: Unsterblich – Tor der Dämmerung

Autor: Julie Kagawa

Verlag: heyne

Seitenzahl: 608

Preis: 9,99 €

 

 

 

 

 

Cover

Ich liebe, liebe, liebe die Cover von der guten Frau! Zumindest die Deutschen. 😉
Und auch das vom Taschenbuch (Bild oben) gefällt mir weitaus besser, als das der gebundenen Ausgabe. Viel gemeinsam hat es mit dem Buch nicht. Außer vielleicht die roten Augen. Dennoch gefällt mir das Design sehr gut und es ist ein wirklicher Hingucker im Regal!

 

 

Inhalt

Dunkelheit ist über die Welt gekommen. Die Städte liegen in Ruinen, und über die letzten Menschen herrschen Vampire. In dieser Welt lebt die ebenso eigensinnige wie mutige Allie. Um zu überleben, stiehlt und plündert sie in den gefährlichsten Gegenden. Als Allie eines Nachts von einem mächtigen Vampir erwischt wird, stellt sie dieser vor eine unglaubliche Wahl: Tod oder Unsterblichkeit. Allie wird selbst zum Vampir und nutzt ihre neue Macht, um sich einer Rebellengruppe anzuschließen. Zum ersten Mal in ihrem Leben lernt sie Freundschaft und sogar Liebe kennen. Nur wie lange kann sie ihren Blutdurst noch unterdrücken?

 

 

Meinung

Ich mag keine Dystopien. Ich mag keine Vampire.
Aber ich habe dieses Buch, welches nun wirklich beides vereint, unfassbar gern gelesen. Julie Kagawas Schreibstil ist unglaublich frisch und man konnte sich in Allie unglaublich gut hineinversetzen. Oft hab ich es erlebt, dass solche jungen Charaktere sich auch von der Wortwahl her unheimlich erwachsen geben und dadurch etwas unglaubwürdig wirken.
Allie vereint beides: Erwachsensein, aber anhand ihrer Wortwahl merkt man dann doch ab und an ihr wahres Alter. Humor gespikt mit etwas.. Ernsthaftigkeit und einem großen Maß an Mut. Allie ist mir unglaublich sympathisch gewesen. Von Anfang an!
Zudem mochte ich auch diese Übermittlung des menschlichen (und in gewissem Maß auch vampirischen) Überlebensinstikt. Keine kitschigen Freundschaften oder irgendwelche Liebschaften, die in solch einer dystopischen Welt zum Scheitern verurteilt sind. Nicht alle sind kaltherzig und interessieren sich nur für sich.. aber der Erhaltungstrieb ist da und bleibt.
Einziges Manko war meiner Meinung nach Allies.. ‚Entwicklung‘. Mir ging das alles zu schnell. Sie hat sich für meinen Geschmack zu schnell an das ‚Vampirdasein‘ gewöhnt und an das Kämpfen etc. Einem Mädchen kann man kein Schwert in die Hand drücken und erwarten, dass es innerhalb von ein paar Wochen unglaublich gut damit umgehen kann, wenn sie vorher noch nie mit einer Klinge in Berührung kam.

 

 

Fazit

Schönes Cover, sympathische Protagonistin und eine tolle Geschichte, die jegliche Erwartungen meinerseits übertroffen hat. Trotzdem: kleiner Kritikpunkt die oben genannte Entwicklung von der Protagonistin.

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